Małgorzata Sikorska-Miszczuk, geboren 1964 in Warschau, studierte dort Journalismus, Politische Wissenschaft und Gender Studies und in Łódż Drehbuchschreiben. Sie hat Drehbücher für Filme und für Fernsehserien sowie Hörspiele geschrieben. Sie hat Prosa veröffentlicht und zahlreiche Preise erhalten. „Psychotherapie für Hunde und Frauen“ war 2004 ihr Debüt als Dramatikerin. Seither sind weitere Stücke von ihr auf die Bühne gekommen, u.a. „Wahnsinn“ (2007 in Warschau), eine politische Fiktion von absurdem Zuschnitt, in dem ein Teil Polens abgespalten wird und die Frau des Ministerpräsidenten den Führer der Separatisten unterstützt; „Katharina Medici“ (2007 durch 2xu/ustausta unter der Regie von Marcin Liber uraufgeführt), in der die französische Königin und spätere Regentin entgegen der Geschichtsmeinung als frühe Verfechterin ökumenischer Politik gesehen wird. „Der Tod des Eichhörnchenmenschen“ ist Ergebnis eines 2006 vom Teatr Rozmaitości in Warschau ausgeschriebenen Wettbewerbs für ein Stück über Ulrike Meinhof, in dem Małgorzata Sikorska-Miszczuk den Ersten Preis gewann.
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